01.06.2016 11:40

SPD will Integrationsarbeit in Lippe unterstützen

Kreis Lippe. Die Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen werden künftig eine noch stärkere Rolle bei der Koordinierung und Vernetzung der Integrationsarbeit in den Städten und Gemeinden übernehmen. Deshalb werden die aktuell 52 Zentren vom Integrationsministerium über das Programm „KommAn-NRW“ personell verstärkt. „Mit den Integrationszentren sind wir in NRW deutlich besser aufgestellt als andere Länder. Um die Arbeit weiter zu unterstützen, wird jede Einrichtung zusätzlich Geld für mindestens eine weitere Stelle und auch für Sachkosten erhalten“, erklären die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Dennis Maelzer, Jürgen Berghahn und Ute Schäfer. „Der Kreis Lippe kann insgesamt 149.312,15 Euro beantragen. Das ist die höchste Summe in ganz OWL“.

 

Jürgen Berghahn erklärt, dass in diesem Jahr insgesamt rund 13 Millionen Euro für „KommAn-NRW“ fließen werden. „Davon sind 7,7 Millionen Euro für die Stärkung des Ehrenamtes vorgesehen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete.  Das Geld aus „KommAn-NRW“ kann bei der Bezirksregierung Arnsberg über das dort angesiedelte Kompetenzzentrum für Integration (KfI) abgerufen werden. Beratend ist hier die landesweite Koordinierungsstelle für Kommunale Integrationszentren zuständig.

 

Vor Ort arbeiten die Kommunalen Integrationszentren hierbei eng mit den kreisangehörigen Kommunen und den anderen Partnern der Integrationsarbeit – wie der Freien Wohlfahrtspflege, den Migrantenselbstorganisationen und den Flüchtlingsinitiativen – zusammen.

 

„Das nordrhein-westfälische Integrationsministerium will mit dem Aktionsprogramm Städte und Gemeinden sowie ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagierte Menschen noch stärker bei den anstehenden Integrationsaufgaben unterstützen. Mit „KommAn-NRW“ sollen in möglichst allen Städten und Gemeinden „Ankommenstreffpunkte“ initiiert oder bestehende Treffpunkte gefördert werden“, berichtet Dennis Maelzer.

 

„Dort sollen auch Ehrenamtliche mit Unterstützung des Landes NRW den Geflüchteten eine Grundorientierung in ihrem neuen Umfeld geben. Das betrifft alle örtlichen Bereiche von Schulangeboten bis hin zu Sportaktivitäten. Auch sollen mit Unterstützung des Landes NRW Grundwerte des Zusammenlebens wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das friedliche Miteinander der Religionen in Deutschland vermittelt werden“, sagt Ute Schäfer abschließend.

 

Bezeichnung

Zuweisungsschlüssel,

summiert

Zuweisung Kommunen

 

Kreis Lippe

 

2,1179028437922

 

149.312,15 €

 

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