16.02.2015 09:25

Die Ruhruniversität Bochum hat sich in einem auf strenge Kriterien gestützten Verfahren dazu entschieden, eine Ausweitung der Medizinerausbildung in der Region Ostwestfalen-Lippe mit dem Bieterkonsortium der Kliniken Minden und Herford vorzunehmen. Dazu nimmt Dr. Dennis Maelzer (SPD) aus Detmold, Mitglied im Wissenschaftsausschuss des Landtages, Stellung:

„Herzlichen Glückwunsch nach Minden, Bad Oeynhausen und Herford - auch wenn ich mir natürlich gewünscht hätte, dass die Bewerbung des Klinikums Lippe den Zuschlag bekommen hätte. Es ist wichtig, dass die Entscheidung für die Medizinerausbildung in der Region nun gefallen ist. Jetzt können junge Mediziner zeitnah ihre Ausbildung in Ostwestfalen-Lippe abschließen. Es ist wichtig, dass die ausgewählten Kliniken dies zu einem Erfolgsmodell für die gesamte Region machen. Hilfreich ist es sicherlich, dass die Entscheidung der Ruhruniversität nicht zu einer Fokussierung auf ein Oberzentrum führt, sondern der ländliche Raum den Zuschlag erhalten hat. Dies entspricht auch dem Geist des rot-grünen Antrag für die Medizinerausbildung in OWL.“

Mit der Ausweitung des Bochumer Modells auf Ostwestfalen-Lippe sollen zusätzliche Anreize gesetzt werden, dass Ärzte nach ihrer Ausbildung in der Region bleiben. Erste Mittel dafür stehen seit 2012 im Haushalt des Landes.

 

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