11.01.2016 10:49

Detmold. Der Arbeitskreis Stadtentwicklung des Ortsvereins Detmolds im Lippischen Heimatbund hat einen durchgehenden Radweg zwischen Heidenoldendorf und Hiddesen gefordert. Da es sich bei der Strecke um eine Landstraße handelt hat der Detmolder Landtagsabgeordnete Dr. Dennis Maelzer (SPD) die Realisierungschancen beim Landesverkehrsministerium abgeklopft. Eine zeitnahe Umsetzung ist demzufolge allein über das Modellprojekt „Bürgerradwege“ realistisch.

Die Hiddeser Straße weise im Vergleich zu anderen Projekten in der Region mit gut 4000 Fahrzeugbewegungen eine geringe Verkehrsbelastung auf und gemäß Auskunft der Polizei habe es in den vergangenen Jahren keine Unfälle mit Fuß- oder Radfahrern gegeben. Aus diesem Grund habe der Regionalrat bei 138 bewerteten Vorhaben Ostwestfalen-Lippe, dem Projekt einen Rang im Mittelfeld eingeräumt. Da der Radweg jedoch in der Prioritätenlist aufgeführt sei, bestehe die Chance in das Projekt Bürgerradwege aufgenommen zu werden. „Wenn wir auf absehbare Zeit einen Radweg zwischen den beiden größten Detmolder Ortsteilen wollen, dann wir das nur durch bürgerschaftliches Engagement klappen“, ist sich Maelzer sicher.

Die Umsetzungsreihenfolge von Bürgerradwegen orientiert sich am Einsatz von Initiativen aus der Bevölkerung, hat Landesverkehrsminister Michael Groschek dem Abgeordneten mitgeteilt. Maelzer hat sich daraufhin an die Detmolder Stadtverwaltung gewandt. Demnach fördert das Land einen Meter Bürgerradweg pauschal mit 50 Euro. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten rechnet die Stadt allerdings mit deutlich höheren Kosten für die 1,35 Kilometer lange Strecke. Hier werde viel professionelle Arbeit notwendig werden. „Bürgerschaftliches Engagement wird auf dieser Strecke wahrscheinlich weniger bedeuten, selbst Hand anzulegen, als vielmehr das Gespräch mit Anliegern zu suchen, aber auch Spenden in der Bevölkerung zu sammeln“, erläutert Maelzer.

Wenn sich Engagierte in der Bevölkerung fänden, die bereit seien, sich für einen Radweg zwischen Heidenoldendorf und Hiddesen stark zu machen, sei Maelzer als Landtagsabgeordneter gerne bereit, die Gesprächsfäden zwischen Bürgern, Stadt und Land zu knüpfen, damit sich die Akteure auf ein gemeinsames Handeln verständigen könnten. Maelzer würde sich freuen, wenn dann auch der Lippische Heimatbund als starker Partner mit im Boot wäre.

 

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