„Wie weiter nach der Pandemie?“

Kreis Lippe. Ein großer Personalmangel, zu wenig Kita-Plätze, eine unzureichende Finanzierung oder ein ungerechtes Beitragssystem: Auch ohne die mit der Corona-Pandemie verbundenen Probleme stehen Kitas & Co. vor gewaltigen Herausforderungen. Über Lösungen und Perspektiven diskutieren am Dienstag, 18. Januar, mehrere Expert_innen in einer öffentlichen Online-Runde, an der auch der SPD-Landtagsabgeordnete Dennis Maelzer teilnimmt.
 
„Wie weiter nach der Pandemie? – Perspektiven für die frühkindliche Bildung“ lautet der Titel der Veranstaltung, die die Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert hat. „Kitas sind neben der Familie das wichtigste soziale Umfeld für unseren Nachwuchs. Doch leider hat gerade dieser Bereich mit diversen Problemen zu kämpfen“, sagt Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Da ist der Fachkräftemangel, eine zu geringe Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher, ein nur schleppend vorankommender Kitaausbau, eine mangelnde Finanzierung der Kitas oder das ungerechte Beitragssystem, das Eltern je nach Wohnort unterschiedlich finanziell belastet“, erklärt Maelzer.
 
Wie kann das System der Frühkindlichen Bildung und Betreuung in NRW gestärkt werden? Welche Weichen müssen gestellt werden, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen und welche Möglichkeiten gibt es, um die Finanzierung gerechter zu gestalten? – Diese und weitere Fragen sollen bei der Online-Runde am Dienstag, 18. Januar, besprochen werden. Neben Maelzer ist mit Marion Gurcke, Leiterin der Kita „Regenbogen“ in Schlangen, eine weitere Lipperin an der Diskussionsrunde beteiligt.
 
Interessierte können die Debatte online verfolgen. Anmeldungen werden bis zum 16. Januar unter www.fes.de/lnk/4gk entgegengenommen.

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