Auf Antrag der SPD hat sich heute der Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend des nordrhein-westfälischen Landtags mit dem schrecklichen Geschehen in einer Viersener Kindertagesstätte befasst. Dort starb ein dreijähriges Kind, eine Erzieherin steht unter Mordverdacht. Zur Ausschusssitzung erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
Der kinderschutzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Dr. Dennis Maelzer, warnt vor einer Fehlinterpretation der aktuellen Zahlen und rechnet mit einer hohen Dunkelziffer. Wichtig sind Hilfsangebote, wie sie etwa der Kreis Lippe und die Stadt Detmold anbieten.
Zur heutigen Ankündigung von Familienminister Stamp, der Forderung von SPD-Fraktion sowie 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu folgen und eine Betreuung von gefährdeten Kindern in Kitas und Schulen zuzulassen, erklärt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
Kreis Lippe. Kitas, Schulen und Spielplätze sind geschlossen, Kinder müssen deshalb zwangsläufig mehr Zeit zuhause verbringen als sonst. In dieser Situation wächst die Gefahr, dass Mädchen und Jungen verstärkt häusliche Gewalt erleben und schlimmstenfalls sogar umkommen. Deshalb fordern jetzt 100 namhafte Wissenschaftler aus Deutschland in einem öffentlichen Appell „Mehr Kinderschutz in der Corona-Pandemie“, was Dennis Maelzer, SPD-Landtagsabgeordneter aus Detmold und familienpolitischer Sprecher seiner Fraktion, ausdrücklich unterstützt.
SPD-Landtagsabgeordneter Dennis Maelzer empfiehlt den Ratgeber „Schau hin!“
Kreis Lippe. Schulen und Kitas haben geschlossen, Spielplätze sind dicht. Gerade Kindern und Jugendlichen kann in diesen Tagen der Corona-Krise zuhause schnell die Decke auf den Kopf fallen. Klar, dass neben Gesellschaftsspielen und Büchern derzeit auch vermehrt zur Fernbedienung gegriffen wird. „Welch große Herausforderungen besonders Eltern und Kinder momentan zu meistern haben, weiß ich als junger Familienvater nur zu gut“, sagt der lippische SPD-Landtagsabgeordnete Dennis Maelzer, der den Ratgeber "Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht" empfiehlt. „Der enthält viele Tipps und Hinweise auf gute Angebote.“
NRW-Familienminister Stamp hat in seinem Presse-Briefing heute auf Nachfrage erklärt, dass schutzbedürftige Kinder vom Kita-Besuch ausgeschlossen bleiben. Auch für sie gelte weiterhin das wegen der Corona-Krise ausgerufene Betretungsverbot. Hierzu sagt Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW: